DAS ANDERE LEBEN on tour – eine besondere Begegnung

„Wir dürfen nicht vergessen, dass der Holocaust nicht bedeutet: 6 Millionen. Es bedeutet ein Mensch, und noch ein Mensch, und noch ein Mensch.“


Am 3. Dezember ist die Turnhalle unseres Gymnasiums um 8.00 Uhr morgens gefüllt mit Schülern und Schülerinnen der Klassen 10 und 11. Die Wenigsten wissen, was sie erwartet – irgendwas mit Demokratie oder so…

Auf den Turnhallenbänken sitzend, wird laut erzählt und gelacht, wie an jedem Morgen eines neuen Schultages.

Als Thomas Darchinger (Lesung/Regie) und Wolfgang Lackerschmid (Musik) die Bühne betreten, ebbt der Gesprächslärm langsam ab. Und nachdem der Schauspieler und Adolf-Grimme-Preisträger eine kurze thematische Einführung vorgenommen und per Videoleinwand eine „direkte“ Verbindung zu dem, mittlerweile hochbetagten, Solly Ganor, dessen Geschichte gleich gelesen werden wird, herstellt, haben die Künstler die ungeteilte Aufmerksamkeit fast aller Anwesenden.

Plötzlich wird Geschichte erlebbar.

Plötzlich bekommt der Holocaust ein Gesicht.

Plötzlich wird man in das „andere“  Leben des Jugendlichen Solly mitgenommen, welches so gar nicht dem eigenen Leben entspricht.

Solly ist 13 Jahre alt, als die deutschen Truppen im Sommer 1941 in seine Heimat Kaunas (Litauen) einfallen. Von einem Tag auf den anderen ist die Kindheit des jüdischen Jungen zu Ende. Er überlebt Ghetto und Konzentrationslager und erfährt am eigenen Leib, an Freunden und Verwandten, was Nationalsozialisten unter „Vernichtung durch Arbeit“ verstehen.

Die Künstler berühren ihr Publikum. Da kämpft ein Jugendlicher unter unmenschlichsten Bedingungen um das eigene Überleben und das der Menschen, die ihm wichtig sind. Die dafür gefundenen Worte leben und verselbständigen sich dank des Schauspielers und der musikalischen Begleitung geradezu und sorgen für Spannung und Betroffenheit.

Das Programm trägt den Untertitel: „Eine Demokratiekampagne“ und wird diesem auch gerecht. Aber darüber hinaus wird vor allem deutlich, welche Verantwortung wir alle haben in einer Zeit, in der vieles im Umbruch ist – im positiven und im negativen Sinn.

Der Appell des Schauspielers, sich für eine friedliche und tolerante Gesellschaft einzusetzen, sich zu informieren und die eigene Stimme zu erheben, wenn es um die Menschlichkeit und gegen das Vergessen geht, ist eindringlich und wird begreifbarer – nicht zuletzt, weil Solly Ganors Text, frei von Pathos und ohne den berüchtigten pädagogischen Zeigefinger, eine so große Wirkung auf die Zuhörer hat.      

Nach dem Ende der szenischen Lesung besteht Gesprächsbedarf, sind Denkanstöße gegeben, gilt es für jeden, sich und sein persönliches gesellschaftliches Engagement zumindest zu hinterfragen. Klar ist: Wir werden noch öfter miteinander ins Gespräch kommen – nicht nur im unmittelbaren Anschluss an die gelungene Veranstaltung.

Wir alle haben eine Stimme, sollen und müssen uns einmischen und mithelfen, Demokratie zu unterstützen und zu leben!

S. Zetzmann

Zusatzfahrt Linie 60E zur Außenstelle Telemannstraße ab 7. Januar 2019

Liebe Eltern,
ab Montag, 7. Januar 2019, bietet die LVB eine zusätzliche (dritte) Fahrt auf der Linie 60E zum Unterrichtsbeginn 1. Stunde am Auslagerungsstandort Telemannstraße an. Diese Zusatzfahrt verkehrt jedoch nicht ab Lindenau, Bushof, sondern erst ab der Haltestelle „Adler. Den Fahrplan finden Sie hier.

Diese Zusatzfahrt verkehrt bis zu den Osterferien 2019.

Eine unvergessliche Klassenfahrt nach Schneeberg

Bericht über die Klassenfahrt nach Schneeberg im Erzgebirge

Am 29. August 2018 machten sich die Klassen 7/2 und 7/3 mit dem Bus gemeinsam auf dem Weg nach Schneeberg. Wir fuhren ca. zwei Stunden zu unserem Ziel. Frau Hartlich, Frau Lennert, Frau Bein und Herr Jakob begleiteten uns. ….        weiterlesen?    klick hier

SALuS – Eindrücke März 2018

Ich fand das SALuS – Programm im März 2018 sehr schön, weil es interessante Themen gab, z.B. der Besuch im Grassimuseum oder die Stadtrallye. Besonders gut fand ich, dass wir am Nachmittag noch viel Freizeit hatten, die wir mit unseren Partnern verbringen konnten. Es war ein schöner Austausch.

Martin Golke (7/2)

Das Schöne bei diesem SALuS Austausch war, dass wir nachmittags viel Freizeit hatten, um etwas mit unseren Austauschschülern zu unternehmen. Dadurch haben wir uns mit den Schülern aus der anderen Stadt noch besser angefreundet und neue Orte entdeckt. Als wir zum Beispiel am Mittwoch im Jumphouse waren, es hat richtig viel Spaß gemacht, weil wir uns alle zusammen verabredet hatten. Natürlich werden wir, als 7. Klässler dieses Projekt vermissen, doch wir werden mit unseren SALuS-Partnern im Kontakt bleiben. Vielleicht treffen wir uns auch nochmal in der Zukunft.

Anonym

Wir fanden das Grassi Museum sehr interessant, was es so für verschiedene Piercings und Tattoos in den unterschiedlichen Ländern gibt und wie die Ursprünge entstanden. Der Workshop, bei dem wir uns unsere Arme verziert haben, war sehr lustig und hat auch viel Spaß gemacht. Das Völkerschlachtdenkmal war sehr schön, auch als es geschneit hat. Man konnte zwar nicht viel sehen, aber es war trotzdem sehr erlebnisreich. Das Quiz zur Mosaikausstellung war passend gewählt. Die Figuren zu basteln war spannend (weil man nicht weiß ob das Ergebnis einem gefallen wird ;)). Wir freuen uns schon auf das Video, was wir aus den Figuren gedreht haben. Die Stadtrallye war zwar anstrengend, aber weil wir selber rumlaufen durften und die Orte alleine suchen konnten, war es auch beeindruckend ,weil wir sonst die ganzen Details nicht bemerkt hätten. Bei SALuS lernt man also nicht nur eine fremde sondern auch seine eigene Stadt besser kennen . 
Wir freuen uns auf das nächste Treffen mit den Stuttgartern. 

Sophia Wagner (6/2) und Alina Kögel (6/1)

Ich fand die Zeit mit Ida sehr schön. Wir waren viel unterwegs, mit der Gruppe und privat. Am besten hat mir das Klettern und das Jumphouse gefallen. Beim Klettern haben wir uns noch besser kennengelernt und haben auch mehr miteinander geredet. Im Jumphouse haben wir uns sehr ausgetobt und auch viel Zeit mit den anderen verbracht. Ich hoffe, dass es ihr genauso gut gefallen hat wie mir. Ich freue mich schon aufs nächste Mal und hoffe, dass sie sich auch freut und auch gern wiederkommmt.

Jamila Ackermann (6/3)

Ich fand die Zeit, die ich mit meiner Austauschschülerin verbringen durfte, sehr schön. An dem Programm hat mir die Stadtralley mit am besten gefallen, denn allein in den Gruppen die Aufgaben zu lösen war echt cool! Aber auch die anderen Ausflüge waren interessant und spannend. Am Nachmittag haben wir dannn allein etwas unternommen. Wir waren z.B. im Jumphouse oder in der Stadt bummeln. In dieser Zeit konnte ich meine Austauschschülerin immer besser kennenlernen und sie hat einen Eindruck von der Stadt und meiner Familie bekommen. Ich glaube, dass nicht nur ich die Zeit sehr genossen habe, sondern auch meine Austauschpartnerin. Ich freue mich sehr auf den nächsten Austausch und wir halten bis dahin auf jeden Fall Kontakt 😉 

Anouk Bayer (6/3)

Ich fand toll, dass man am Vomittag in der Gruppe etwas über Leipzig erfahren hat und danach genug Zeit hatte, mit seinem SALuS – Partner selbst etwas unternehmen zu können, z.B. ins Panometer und ins Jumphouse zu gehen.
Wir haben Monopoli gespielt, waren im Panometer, sprangen im Jumphouse, spielten im Schnee und hatten viel Spaß!

Janick Feilhauer (6/4)

Schüleraustausch Leipzig und Stuttgart (SALuS) – Gesamtkonzept

Seit mehr als zwanzig Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen der
Max-Klinger-Schule in Leipzig-Grünau und dem Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Stuttgart-Zuffenhausen.

Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 wurde diese Partnerschaft intensiviert.
Seitdem findet nun regelmäßig ein Schüleraustausch ausgewählter Schüler aus den Klassenstufen 6 und 7 statt. Über zwei Jahre kommt es zwischen jeweils 16 sächsischen und 16 baden-württembergischen Schülern zu insgesamt vier Kontakten in den jeweiligen Bundesländern. Somit werden sich die Gleichaltrigen in verschiedenen Entwicklungsphasen kennen lernen, die die Intensität des späteren Kontakts verstärken.

Exploratives Lernen findet hier in besonderer Weise Eingang in den Unterricht. Fächerverbindend wird der Schwerpunkt auf die Fächer Deutsch, Kunst, Musik, Geschichte, Ethik, Gemeinschaftskunde, Biologie, Physik und Geografie gelegt. Die Schüler erfahren insbesondere geschichtliche, kulturelle und wissenschaftliche Aspekte der Kultur- und Universitätsstädte Leipzig und Stuttgart. Dabei fungieren die Schüler selbst als Moderator und auch als Motivator.

Zu den vielseitigen Aspekten gehören z.B. die Einordnung und Entstehung von bestimmten Landschaften, Notwendigkeit und Geschichte eines Industrie- bzw. Naturgebietes und die sich dazu parallel entwickelnde für die Gegend bezeichnende Kultur, Wissenschaft und Industrie.

Das Programm ist geprägt von Ganzheitlichkeit, von Leben und Lernen sowie von Lernen und Erfahren. Als handlungsorientierte Methoden stehen Lernen durch Lehren und Lernen durch Begreifen im Vordergrund.

Unterstützt werden die Lernprozesse durch die besonderen Möglichkeiten in den offenen Lernsituationen:

  •  Freiheit mit der Zeit in bestimmten Grenzen
  • kein Leistungsdruck
  • Wahrnehmung und Erfahrung mit möglichst vielen Sinnen
  • Unmittelbarkeit zwischen Mensch und Natur

Die Kommunikation der Schüler innerhalb verschiedener Klassen, Jahrgangsstufen und Bundesländer befähigt sie dabei zu sozialer Handlungskompetenz, übt Toleranz, festigt bestehende Freundschaften und lässt neue Freundschaften entstehen. Die Schüler haben Gelegenheit andere Sitten und Bräuche kennen zu lernen, sich selbst vorübergehend als Fremde bzw. Gastgeber zu erfahren.

Das hat positive Konsequenzen auf ihr eigenes Verhalten und fördert das Verständnis für Vergangenes und Gegenwärtiges, für Fremdes – bzw. das Anderssein. Eine Besonderheit dieses Projektes besteht darin, dass die Schüler diese Tage mit zunehmender Selbstständigkeit vorbereiten und durchführen. Somit erlangen sie Handlungskompetenz in Zusammenhang mit Bewegungsaktivitäten.

Für die Sechstklässler (2017-18) fand die erste Begegnung dieses Schüler-Austausches Leipzig und Stuttgart (SALuS) im Herbst in Stuttgart statt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf vergleichenden Betrachtungen zur Geschichte der Klassik, insbesondere in Bezug auf Leben und Wirken von Friedrich Schiller.

Der Gegenbesuch fand dann vom 5. bis 8. März 2018 in Leipzig statt.

Programm März 2018 in Leipzig:

Besuch des VölkerschlachtdenkmalsVermittlung geschichtlichen Wissens verbunden mit kulturhistorischen Betrachtungen zum Bau des Denkmals verbunden mit Erläuterungen zur Lage und Entwicklung der Stadt
Führung und Vorträge der Leipziger Schüler
Rallye „Meisterdetektive“ unter Leitung des stadtgeschichtlichen Museums
Ausstellung „Die Digedags“ im zeitgeschichtlichen Forumhistorische Betrachtungen zur Entwicklung der Comics in der DDR, Vergleiche dieser Kunstform damals in Ost und West und zu heutiger Bedeutung, Workshop mit dem Ziel aus den Comiczeichenversuchen der einzelnen Schülern einen Animationsfilm zu erstellen – „Die Digedags auf Reisen rund um die Welt – unsere Reisen nach Leipzig und Stuttgart“
Ausstellung „Tattoo und Piercing“ im Grassi Museum für VölkerkundeFührung mit anschließendem Workshop Körperbemalung (Arm, Bein, Hände oder … nach Wahl) – gegenseitiges Kennenlernen, gemeinsame Aktion mit alten Kunstformen in aktuellem Format

Nach den Herbstferien begrüßen wir vom 23.-26.Oktober acht neue und acht bekannte Stuttgarter Schüler in Leipzig. Auch unser Team wird sich verändert haben, die erfahrenen Schüler der jetzigen 7. sind gespannt auf die Teilnehmer aus den 6. Klassen.

U. Schulze, D. Seeber 

Frohe Ferien!

Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah!!! Frohe Ferien sind, wie man sieht, auch hier in der Nähe unserer Schule möglich. Dieses Foto entstand beim Wassersporttag der 10. Klassen am 25. Juni 2018 am Kulkwitzer See…

In diesem Sinne maximale Erholung und erlebnisreiche Ferien

Ihre und eure Schulleitung

Wartung der Website ab 25. Mai 2018

Ab Freitag, den 25. Mai warten wir unsere Website. Dies ist nötig, um sie an die geänderten Anforderungen des Datenschutzes anzupassen. Bitte informieren Sie sich über den Vertretungsplan auf den bekannten Seiten von stundenplan24.de.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Infoveranstaltung zur Junior-Ingenieur-Akademie

Liebe Eltern der Klassenstufe 8,

 

seit nun schon drei Jahren ist unsere Schule offiziell Mitglied im bundesweiten Netzwerk „Junior-Ingenieur-Akademie“ der Deutsche Telekom Stiftung. Die Junior-Ingenieur-Akademie wird an der Max-Klinger-Schule als praxisorientiertes Wahlpflichtfach im Rahmen des naturwissenschaftlichen Profilunterrichts in den Klassenstufen 9 und 10 angeboten. Die Schule arbeitet dabei für die Unterrichtsgestaltung mit der Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Leipzig, als Wissenschaftspartner und verschiedenen Wirtschaftsunternehmen der Region zusammen.

 

Am 26. April 2018, von 18.30 Uhr bis ca. 19.30 Uhr, findet im Raum 06B unserer Schule (Standort Grünau) eine Informationsveranstaltung statt, bei der wir Ihnen, liebe Eltern, und Ihrem Kind die Junior-Ingenieur-Akademie vorstellen möchten. Dabei erhalten Sie Informationen zum zweijährigen Stundenplan, zur Unterrichtsorganisation und -Gestaltung, zur Bewertung der Schülerleistungen sowie zum Bewerbungs- und Auswahlprozess der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Die Schulleitung, der Leiter der Junior-Ingenieur-Akademie des Max-Klinger-Gymnasiums und die Staatliche Studienakademie Leipzig laden alle interessierten Eltern und Schüler, unabhängig vom bisher belegten Profil, herzlich zu dieser Informationsveranstaltung ein.