Klassiker erleben – Filme verstehen

„Klassiker erleben – Filme verstehen“ war das große Thema im Unterricht des Künstlerischen Profils der jetzigen 10. Klassen. Unterstützt und begleitet von der Deutschen Filmakademie und der Bundeszentrale für politische Bildung bekamen die Schüler die Möglichkeit, sich über zwei Jahre mit der Geschichte der bewegten Bilder zu beschäftigen. Aus Sachsen wurden nur zwei Schulen für das Projekt ausgewählt – unsere und das Kantgymnasium.

Wir gratulieren Annalea zum Sieg beim 12. Wettbewerb um den Jugendkunstpreis 2019 „Wo ist die Liebe?“

Annalea erhielt einen 1. Preis für Ihr selbst komponiertes Stück „My own lil‘ Tragedy“..

Zu unserem Kleinkunstfestival durften Mitschüler, Lehrer, Eltern und Gäste ihr selbst komponiertes Werk bereits bestaunen. Das sie sich damit für den Jungendkustpreis beworben hat, wussten wir da noch nicht… Herzlichen Glückwunsch für den Sieg. Die Einschätzung der Jury finden Sie hier: https://lkj-sachsen.de/wettbewerbe/jugendkunstpreis/preistraeger

Den Beutel voller Mathe – 25. Känguru-Wettbewerb

Ganz im Zeichen der Mathematik fand am 21. März 2019 an der Max-Klinger-Schule der alljährliche Känguru-Wettbewerb statt. Deutschlandweit waren in diesem Jahr etwa 960000 Schülerinnen und Schüler, davon 263 Teilnehmer unserer Schule aus den Klassenstufen 5 bis 12, vertreten. 

Nach Ausdauer, Wettbewerbsfreude und kniffligen Aufgaben freuen wir uns besonders über die folgenden Platzierungen: 

Mathilde und Benjamin aus der Klassenstufe 5 sowie Michelle aus der Jahrgangsstufe 9 erreichten mit ihren Ergebnissen den 3. Platz. 

In der Klassenstufe 8 belegten Moritz Alexander und Florian Maximilian deutschlandweit Platz 2.

Den 1. Platz, und dies sogar mit voller Punktzahl, sicherten sich Niklas und Dominik aus der Jahrgangsstufe 6. 

Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme im nächsten Schuljahr.

Meine Superkraft: Vorlesen!

Mal ganz ehrlich, wir alle haben uns doch gerne Geschichten vorlesen lassen von unseren Eltern, oder Oma und Opa… Meist vor dem Schlafengehen konnte man damit das Einschlafen nicht nur ein wenig hinauszögern, sondern auch in fremde Welten eintauchen…

Gutes Vorlesen ist aber gar nicht so leicht. Man muss lange üben, damit andere gerne zuhören und wir sie mit unseren Geschichten begeistern können.

Und wann können sich gute Vorleser denn schon einmal mit guten Vorlesern messen?

Zum Beispiel beim jährlichen bundesweiten Vorlesewettbewerb! Hier kann man es ganz weit schaffen, wenn man den Mut und den nötigen Spaß am Lesen mitbringt.

Die  Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen haben sich der Aufgabe gestellt und zunächst im Rahmen des Deutschunterrichts am diesjährigen Vorlesewettbewerb in Sachsen teilgenommen.

Mit Spannung und Freude und einem vielfältigen Angebot an Lieblingsbüchern wurde in den Klassen gelesen und gefiebert, bis die jeweils klassenbesten Vorleser feststanden. Es ist gar nicht so einfach, sich hier durchzusetzen.

Neben einem vorbereiteten Text muss jeder auch einen unbekannten Text ohne Vorbereitung durch Vorlesen zum Leben erwecken. Gelungen ist es in diesem Jahr folgenden VorleseexpertInnen, denen wir an dieser Stelle herzlich gratulieren:

Klasse6/1:   Amy Haberkorn

Klasse 6/2:  Kevin Ansorge

Klasse 6/3:  Lena Sophie Wagner

Klasse 6/4:  Lena Justus

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgte sogleich…

Unsere vier Besten haben sich am 10. Dezember mutig einer Jury aus SchülerInnen der Klassenstufe 11 gestellt und trotz großer Aufregung mit ihren tollen Leseleistungen beeindruckt.

Die Jury hat es sich wirklich nicht leicht gemacht, unseren Schulsieger, den wir im Februar zum Leipziger Stadtausscheid schicken dürfen, zu bestimmen.

Aber am Ende hat sich die Beste durchgesetzt, die mit ihren  fast schon professionellen Vorträgen mit viel Freude und Engagement Lust auf noch mehr Vorlesen machte. (Anmerkung der Redaktion: Also das von Lena ausgesuchte Buch „Der unsterbliche Alchimist – Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – von Michael Scott muss ich unbedingt lesen!)

Wir gratulieren der Siegerin Lena Justus aus der Klasse 6/4 und drücken ihr für die nächste Bewährungsprobe, den Stadtausscheid im Februar,  ganz fest die Daumen!!!

Und natürlich hoffen wir alle, dass das nicht die letzte Etappe für Lena im diesjährigen Vorlesewettbewerb sein wird!!!

i.A. FB Deutsch / S. Zetzmann

DAS ANDERE LEBEN on tour – eine besondere Begegnung

„Wir dürfen nicht vergessen, dass der Holocaust nicht bedeutet: 6 Millionen. Es bedeutet ein Mensch, und noch ein Mensch, und noch ein Mensch.“


Am 3. Dezember ist die Turnhalle unseres Gymnasiums um 8.00 Uhr morgens gefüllt mit Schülern und Schülerinnen der Klassen 10 und 11. Die Wenigsten wissen, was sie erwartet – irgendwas mit Demokratie oder so…

Auf den Turnhallenbänken sitzend, wird laut erzählt und gelacht, wie an jedem Morgen eines neuen Schultages.

Als Thomas Darchinger (Lesung/Regie) und Wolfgang Lackerschmid (Musik) die Bühne betreten, ebbt der Gesprächslärm langsam ab. Und nachdem der Schauspieler und Adolf-Grimme-Preisträger eine kurze thematische Einführung vorgenommen und per Videoleinwand eine „direkte“ Verbindung zu dem, mittlerweile hochbetagten, Solly Ganor, dessen Geschichte gleich gelesen werden wird, herstellt, haben die Künstler die ungeteilte Aufmerksamkeit fast aller Anwesenden.

Plötzlich wird Geschichte erlebbar.

Plötzlich bekommt der Holocaust ein Gesicht.

Plötzlich wird man in das „andere“  Leben des Jugendlichen Solly mitgenommen, welches so gar nicht dem eigenen Leben entspricht.

Solly ist 13 Jahre alt, als die deutschen Truppen im Sommer 1941 in seine Heimat Kaunas (Litauen) einfallen. Von einem Tag auf den anderen ist die Kindheit des jüdischen Jungen zu Ende. Er überlebt Ghetto und Konzentrationslager und erfährt am eigenen Leib, an Freunden und Verwandten, was Nationalsozialisten unter „Vernichtung durch Arbeit“ verstehen.

Die Künstler berühren ihr Publikum. Da kämpft ein Jugendlicher unter unmenschlichsten Bedingungen um das eigene Überleben und das der Menschen, die ihm wichtig sind. Die dafür gefundenen Worte leben und verselbständigen sich dank des Schauspielers und der musikalischen Begleitung geradezu und sorgen für Spannung und Betroffenheit.

Das Programm trägt den Untertitel: „Eine Demokratiekampagne“ und wird diesem auch gerecht. Aber darüber hinaus wird vor allem deutlich, welche Verantwortung wir alle haben in einer Zeit, in der vieles im Umbruch ist – im positiven und im negativen Sinn.

Der Appell des Schauspielers, sich für eine friedliche und tolerante Gesellschaft einzusetzen, sich zu informieren und die eigene Stimme zu erheben, wenn es um die Menschlichkeit und gegen das Vergessen geht, ist eindringlich und wird begreifbarer – nicht zuletzt, weil Solly Ganors Text, frei von Pathos und ohne den berüchtigten pädagogischen Zeigefinger, eine so große Wirkung auf die Zuhörer hat.      

Nach dem Ende der szenischen Lesung besteht Gesprächsbedarf, sind Denkanstöße gegeben, gilt es für jeden, sich und sein persönliches gesellschaftliches Engagement zumindest zu hinterfragen. Klar ist: Wir werden noch öfter miteinander ins Gespräch kommen – nicht nur im unmittelbaren Anschluss an die gelungene Veranstaltung.

Wir alle haben eine Stimme, sollen und müssen uns einmischen und mithelfen, Demokratie zu unterstützen und zu leben!

S. Zetzmann

Siegerehrung STADTRADELN 2018

Am Montag, 29.10.18, wurden in der Handelsbörse am Naschmarkt im feierlichen Rahmen bei Bionade und Live-Musik die diesjährigen Sieger in den einzelnen Stadtradeln-Kategorien prämiert sowie unter den 50 besten Teams 4 x 250 € verlost.

Die schlechte Nachricht zuerst: Leider haben wir auch in diesem Jahr kein Losglück gehabt, obwohl wir erfolgreich die beiden Losfeen eingeschleust hatten.

Dafür hat unser Team „MaxKlinGerdaTaro – Gemeinsam radeln, gemeinsam lernen“, und das ist jetzt die gute Nachricht, in drei Kategorien einen ersten Platz erreicht:

– Team mit den meisten Radkilometern
– Team mit den meisten Mitgliedern
– Schule mit den meisten Radkilometern

Juuuuuuubel!

Den offiziellen Bericht und ein paar Bilder gibt es auf der Website des Ökolöwen.

Einen Scan der Urkunden kann hier runtergeladen werden. So kann sie sich jeder in den Fahrradkeller hängen und jedes Mal an die 556 verrückten Radler denken, die in drei Wochen 95.329 km gefahren sind. Und vielleicht ist das ja dann ein Ansporn, im nächsten Jahr die 100.000 km-Marke zu knacken.

In dem Sinne, weiterhin frohes Radeln, einen schönen Herbst und bis dann im nächsten Sommer, wenn es wieder heißt:

GEMEINSAM RADELN – Beste Grüße

Sabine Baumbach
Hannes Toense