Wir lieben Theater!

Unter diesem Motto fuhr der Theaterbus der Max – Klinger – Schule am 27.11. 2019 erstmalig auf Tour.
Wir hatten „Woyzeck“ von Georg Büchner ausgewählt und fuhren mit dem blau beleuchteten Minibus nach Dresden. Die Landeshauptstadt begrüßte uns freundlich mit dem gerade eröffneten Striezelmarkt, außerdem ließ uns die barocke Kulisse der Stadt erstaunen.
Frau Zetzmann und Frau Lennert begleiteten die theaterliebenden Schülerinnen und Schüler, die eine fantastische, streitbare und nervenzerreißende Aufführung im Dresdener Schauspielhaus erlebten.
Der Theaterbus ist ein Ganztagsangebot unserer Schule und zur nächsten Aufführung sind wieder Interessierte ganz herzlich eingeladen. Es war eine tolle Erfahrung und wir freuen uns über alle Mitreisenden.

K. Lennert

Geschichte in Halle gefunden

Dienstag, der 19.11.2019, war ein spannender Tag für uns. Vor der Schule wartete eine Bus, der uns nach Halle zum Landesmuseum für Vorgeschichte brachte. Im Museum haben wir uns in 4 Gruppen mit unterschiedlichen Aktivitäten aufgeteilt: Schmuckstein, Steinzeittelefon, Lederbeutel und Keramik …

Gedenkaktion Mahnwache

Im Rahmen der Gedenkaktion “ Mahnwache und Stolpersteine putzen“ besuchte der Grundkurs 11 Geschichte von Frau Günther am 08.November zwei der drei Stolpersteine, welche beide am 09.September 2014 gesetzt wurden.

Dazu fanden sie sich zum Einen in der Schnorrstraße 20 ein, um Rosa Szyja und ihrer Familie zu gedenken. Dabei wurde der Stolperstein gereinigt, das Leben von Rosa gewürdigt, eine weiße Rose niedergelegt und ein Gedicht – passend zur erinnerungspoltischen Bedeutung dieses Tages – vorgetragen. Zum Anderen erfolgte dies in gleicher Form für Berta Rosenfeld in der Karl-Heine-Straße 47.

Diese zwei Geschichtsstunden waren für Schüler und Lehrerin geprägt von großer Emotionalität, was sich in den Fragen der Jugendlichen äußerte und wobei die Antworten zum Nachdenken über das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte anregten.

LK Geschichte 11 beim Festakt „30 Jahre friedliche Revolution“

Der 9. Oktober 1989 – ein Tag wie keiner – war der Höhepunkt der Friedlichen Revolution 1989/90 in der DDR und zu Tausenden demonstrierten die Menschen in Leipzig auf der Straße. Damit war dies die bis dahin größte Demonstration gegen das SED-Regime.

30 Jahre später, am 9.10.2019, durften wir, der LK Geschichte 11, ein Teil des Festaktes im Leipziger Gewandhaus sein. So eröffnete das Gewandhausorchester mit einer musikalischen Einlage die Veranstaltung und spielte zwischenzeitlich immer wieder ein musikalisches Stück. Ein großes Gänsehautgefühl hatten wir, als die Aufnahmen von der Montagsdemonstrationen 1989 mit den Rufen „Wir sind ein Volk!“ zu sehen  waren.

Es sprachen angesehene Gäste wie Leipzigs Oberbürgermeister Jung, der sächsische Ministerpräsident Kretschmer und als Höhepunkt der Bundespräsident Frank Walter  Steinmeier. Auch die sich anschließende Performance der Bundesinitiative „Dialog der Generationen“ spiegelte die Bedeutung dieses Festaktes wider.

Zum Ausklang der Festveranstaltung nahmen wir gemeinsam mit allen geladenen Gästen am Empfangsbüffet auf allen Ebenen des Gewandhauses teil. 

Nina Schülert
Leistungskurs Geschichte 11

DAS ANDERE LEBEN on tour – eine besondere Begegnung

„Wir dürfen nicht vergessen, dass der Holocaust nicht bedeutet: 6 Millionen. Es bedeutet ein Mensch, und noch ein Mensch, und noch ein Mensch.“


Am 3. Dezember ist die Turnhalle unseres Gymnasiums um 8.00 Uhr morgens gefüllt mit Schülern und Schülerinnen der Klassen 10 und 11. Die Wenigsten wissen, was sie erwartet – irgendwas mit Demokratie oder so…

Auf den Turnhallenbänken sitzend, wird laut erzählt und gelacht, wie an jedem Morgen eines neuen Schultages.

Als Thomas Darchinger (Lesung/Regie) und Wolfgang Lackerschmid (Musik) die Bühne betreten, ebbt der Gesprächslärm langsam ab. Und nachdem der Schauspieler und Adolf-Grimme-Preisträger eine kurze thematische Einführung vorgenommen und per Videoleinwand eine „direkte“ Verbindung zu dem, mittlerweile hochbetagten, Solly Ganor, dessen Geschichte gleich gelesen werden wird, herstellt, haben die Künstler die ungeteilte Aufmerksamkeit fast aller Anwesenden.

Plötzlich wird Geschichte erlebbar.

Plötzlich bekommt der Holocaust ein Gesicht.

Plötzlich wird man in das „andere“  Leben des Jugendlichen Solly mitgenommen, welches so gar nicht dem eigenen Leben entspricht.

Solly ist 13 Jahre alt, als die deutschen Truppen im Sommer 1941 in seine Heimat Kaunas (Litauen) einfallen. Von einem Tag auf den anderen ist die Kindheit des jüdischen Jungen zu Ende. Er überlebt Ghetto und Konzentrationslager und erfährt am eigenen Leib, an Freunden und Verwandten, was Nationalsozialisten unter „Vernichtung durch Arbeit“ verstehen.

Die Künstler berühren ihr Publikum. Da kämpft ein Jugendlicher unter unmenschlichsten Bedingungen um das eigene Überleben und das der Menschen, die ihm wichtig sind. Die dafür gefundenen Worte leben und verselbständigen sich dank des Schauspielers und der musikalischen Begleitung geradezu und sorgen für Spannung und Betroffenheit.

Das Programm trägt den Untertitel: „Eine Demokratiekampagne“ und wird diesem auch gerecht. Aber darüber hinaus wird vor allem deutlich, welche Verantwortung wir alle haben in einer Zeit, in der vieles im Umbruch ist – im positiven und im negativen Sinn.

Der Appell des Schauspielers, sich für eine friedliche und tolerante Gesellschaft einzusetzen, sich zu informieren und die eigene Stimme zu erheben, wenn es um die Menschlichkeit und gegen das Vergessen geht, ist eindringlich und wird begreifbarer – nicht zuletzt, weil Solly Ganors Text, frei von Pathos und ohne den berüchtigten pädagogischen Zeigefinger, eine so große Wirkung auf die Zuhörer hat.      

Nach dem Ende der szenischen Lesung besteht Gesprächsbedarf, sind Denkanstöße gegeben, gilt es für jeden, sich und sein persönliches gesellschaftliches Engagement zumindest zu hinterfragen. Klar ist: Wir werden noch öfter miteinander ins Gespräch kommen – nicht nur im unmittelbaren Anschluss an die gelungene Veranstaltung.

Wir alle haben eine Stimme, sollen und müssen uns einmischen und mithelfen, Demokratie zu unterstützen und zu leben!

S. Zetzmann

Leistungskurs Geschichte in Wien

Vom 05.03.- 09.03.2018 hielten wir uns als Leistungskurs Geschichte der 11. Klasse in Wien auf. Neben den klassischen Wiener Sehenswürdigkeiten wie Schloss Schönbrunn oder der Hofburg hatten wir viel Zeit, die alte und schöne Stadt auf uns wirken zu lassen. 

Der ganze Kurs bedankt sich bei unserer Tutorin Frau Thürk und Frau Richter für gelungene fünf Tage. 

Unsere Rathausrallye

Am 5. und 6. März 2018, waren wir, die Klasse 9d, mit unserer Klassen- bzw. GRW- Lehrerin Frau Günther im Rahmen des GRW- Unterrichts im Neuen Rathaus zum Projekt unterwegs.

Am Anfang wurden wir durch das Rathaus geführt und bestiegen auch den Rathausturm.

Am Montagnachmittag sowie am Dienstagvormittag  waren wir in unseren Kleingruppen unterwegs und besuchten u. a. auch Stadtratsabgeordnete. Wir hatten insgesamt vier Termine, zu denen wir uns mit den entsprechenden Verantwortlichen über unsere Themenbereiche, zum Beispiel Freizeit, Graffiti und Drogen, unterhielten und die im Vorfeld ausgearbeiteten Fragen stellen konnten. Nach den zwei Terminen am Dienstag, trafen wir uns wieder im Klassenverband im Neuen Rathaus. Jede Gruppe erarbeitete als Ergebnissicherung aus den gesammelten Informationen ein Plakat und einen Bericht.

Abschließend lässt sich sagen, dass diese zwei Tage eine schöne Abwechslung waren, die wir weiterempfehlen können- ganz nach dem Motto: Politik erleben vor der Haustür!

Mara Duwe

Politik zum Anfassen

“ Politik zum Anfassen“ – das war das Anliegen der Exkursion in den sächsischen Landtag im Rahmen des GRW- Unterrichts am 01.11.2017.

Die Schüler der Klassenstufe 9 bekamen die Möglichkeit, einen Einblick in den Alltag der Parlamentarier im sächsischen Landtag zu gewinnen und konnten u.a. den Plenarsaal sowie die Örtlichkeiten der monatlichen Pressekonferenz besichtigen.

Nach einer 90-minütigen Führung durch einen Vertreter des Besucherdienstes verließen die Schüler mit vielen, neuen Erkenntnissen den Landtag und stellten fest: Politik ist nicht nur graue Theorie!

Die GRW FL K. Goll, C. Günther und N.Haas

Landtag