Fächerverbindende Exkursion der Klasse 6: Den Bienitz entdecken

Wie in jedem Jahr begab sich die Klasse 6 in der vorletzten Schulwoche auf eine fächerverbindende Exkursion von Geographie und Biologie zum Bienitz. Im Mittelpunkt stand die Untersuchung dieses besonderen Naturraums. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten den Wald und die Gewässer des Bienitz und betrachteten sie als vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Dabei beobachteten sie typische Merkmale des Waldes und untersuchten, welche Bedeutung der Bach als Lebensraum und Bestandteil des Ökosystems hat.

Eine Besonderheit des Bienitz ist seine Entstehungsgeschichte: Als Endmoräne zeugt der Höhenzug von der letzten Eiszeit. Damit bot er einen spannenden Anknüpfungspunkt, um geographische Prozesse mit den heute vorzufindenden Lebensräumen zu verbinden.

Die sommerliche Hitze stellte uns allerdings vor besondere Herausforderungen. Aus Rücksicht auf die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler mussten die ursprünglich geplante Route und einige Untersuchungen angepasst werden. Dennoch bot die Exkursion zahlreiche Möglichkeiten, den Bienitz als besonderen Naturraum unmittelbar vor Ort zu entdecken und Zusammenhänge zwischen Geographie und Biologie praktisch zu erfahren.

Geo-Exkursion der Klasse 5: Ein „Dorf“ unter der Lupe

Im Rahmen unserer jährlichen Geo-Exkursion im Heimatraum erkunden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 das Dorf als eine typische Siedlungsform am Beispiel von Rückmarsdorf. So auch in der vorletzten Schulwoche des Schuljahres 2025/2026:

Zum Auftakt ging es auf den Wachberg. Bei verschiedenen Übungen zur Orientierung konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zur räumlichen Orientierung anwenden und ihre Umgebung einmal ganz bewusst aus einer anderen Perspektive betrachten.

Nach einer kurzen Frühstückspause starteten die Kleingruppen zu einem Rundgang durch Rückmarsdorf. Dabei untersuchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Bereiche des Ortes und erkundeten, welche Funktionen ein Dorf heute erfüllt.

Aufgrund der enormen Hitze musste die Exkursion zum Ende der Woche abgewandelt werden, sodass wir auch den nahe gelegenen Miltitzer Park unter die Lupe nahmen. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler weitere Eindrücke sammeln und den Heimatraum aus einer zusätzlichen Perspektive kennenlernen.

Gegen das Vergessen- gegen jeden Antisemitismus

„Stolpersteine” sind kleine Gedenksteine, die seit den 1990er Jahren in Europa verlegt werden, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Idee stammt von dem deutschen Künstler Gunter Demnig und die Steine werden direkt im Boden vor den letzten frei gewählten Wohnorten der NS-Opfer verlegt. Auf den etwa zehn mal zehn Zentimeter großen Messingquadern sind die Namen, Geburts- und Todesdaten der Opfer eingraviert.

Der 9. November ist ein besonders bedeutender Gedenktag in der deutschen Geschichte, da er als Schicksalstag bezeichnet wird: Er markiert unter anderem den Jahrestag der Novemberpogrome 1938, die den Beginn der systematischen Verfolgung und Deportation der jüdischen Bevölkerung einläuteten. Ebenso wie viele andere engagierte Mitbürger und Institutionen hat die Max-Klinger-Schule in den Jahren 2014 und 2016 mehrere Stolpersteine setzen lassen, an denen wir auch am vergangenen Sonntag, dem 09.11.2025, wie in den Jahren zuvor der ermordeten Juden gedachten.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a besuchten im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts mit ihrer Klassenlehrerin Frau Günther die Stolpersteine von Elena Matzkewitz und ihrer Familie in der Springerstraße 28 in Gohlis. Sie reinigten diese, präsentierten den Lebenslauf von Elena und ihrer Familie sowie jüdische Gedichte und Lieder, stellten Kerzen auf und legten Blumen nieder. (siehe Fotos)

Elena war Mitte der 1930er Jahre eine Schülerin der Max-Klinger-Schule, nachdem sie im Jahr 1921 mit ihrer Familie nach Leipzig in die Springerstraße 28 gezogen war.

Es war auch in diesem Jahr wieder eine Herzensangelegenheit aller Schülerinnen und Schüler sowie aller Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule, die Tradition dieser Gedenkaktion fortzusetzen.

Text und Foto von C. Günther, FL Gesellschaftswissenschaften

Nachklang:„Die Magie der vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft“ –Profiltag der Max-Klinger-Schule am 18.06.2025

Unter dem Motto „Die Magie der vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft“ fand am 18.06.2025 zum nunmehr 3. Mal ein Profiltag für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 statt. Jahrgangsintern präsentierten sich die Profilgruppen gegenseitig Arbeitsergebnisse, welche im Profilunterricht in diesem Schuljahr entstanden sind.

PROFILTAG 2025

Herzliche Einladung an alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-10!

Seid gespannt, was euch beim diesjährigen Profiltag unter dem Motto „Die Magie der 4 Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft“ erwartet…

Jahrgangsintern werden ausgewählte Projektergebnisse, welche in diesem Schuljahr im Profilunterricht entstanden sind, präsentiert. SAVE THE DATE: 18.06.2025, 5./6. Stunde

Kalenderblatt 08. Mail 1945

In loser Folge möchte die Fachkonferenz Geschichte über Ereignisse informieren, die Bezüge zur Schulgeschichte und anderen aktuellen historischen Themen haben. Kalenderblatt 2 informiert über die Schulgeschichte der Max-Klinger-Schule:

• während des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945,
• die unmittelbare Nachkriegszeit und
• den Umzug im Winter 1950 ˡ 1951.