
Winkeljagd erlaubt!


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
liebe Eltern und liebe Schülerschaft,
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass der historisch mit unserer Schule eng verbundene Max-Klinger-Chor sein 40jähriges Jubiläum feiert. Unter Leitung von Herrn Peter Kubisch wird der Klingerchor am Sonntag, 2. Oktober 2022 in der Peterskirche ein Jubiläumskonzert veranstalten. Wir sind sehr stolz, dass sich unser Oberstufenchor am Konzert beteiligen darf.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Chores.

www.max-klinger-chor.de
Am Donnerstag, den 13.01.2022 fand für die neunten Klassen der Max-Klinger-Schule der Sprachentag statt. Dieser wurde an unserer Außenstelle (am Georg-Christoph-Lichtenberg-Gymnasium) organisiert. Zunächst wurde die Veranstaltung gemeinsam in der Aula eröffnet; hier sangen alle Teilnehmer zusammen „Bruder Jakob“ in vier Sprachen als Kanon. Anschließend besuchten die SchülerInnen drei von insgesamt acht angebotenen Workshops. Jede der drei Fremdsprachen war in mindestens zwei Ateliers vertreten. Sogar ein PolenMobil wurde engagiert. Abgesehen davon wurden Workshops wie ein spanisches Theater, Boule oder auch Cantate Latine angeboten. Welche Aktivitäten wir davon wahrnehmen, durften die Lernenden selbst entscheiden.
Um das Ganze coronakonform zu gestalten, waren in den einzelnen Workshops nur SchülerInnen der eigenen Klasse. Alles in allem war der Sprachentag eine schöne Abwechslung zum normalen Schulalltag, denn man lernte zahlreiche neue Dinge über fremde Sprachen und Kulturen.








2. Wie groß ist der rosa Winkel?

Seiten des Dreiecks sind 3, 4 und 5

Der Känguru-Wettbewerb findet auch 2022 am traditionellen 3. Donnerstag im März statt, also am 17. März 2022.
Online-Anmeldung: ab 1.1.2022
Anmeldeschluss: 18.02.2022
Ab 2022 beträgt das Startgeld je Teilnehmer 2,50 Euro.
Stetig gestiegene Kosten machen nach 20 Jahren die Erhöhung notwendig.
Beste Vorbereitung ist wie immer alte Aufgaben lösen. Davon gibt es jede Menge!

Max Klinger wurde am 18. Februar 1857 in Leipzig geboren und starb am 04.Juli 1920.
Seiner Persönlichkeit sowie unserer bald 100- jährigen Schulgeschichte wurde am heutigen Tag in den Klassenstufen 5 und 6 Raum gegeben. Dieser Tag förderte die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der eigenen Bildungsstätte und hatte das Ziel, ein Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Schülerschaft zu erzeugen.
In der Klassenstufe 5 stand die Person Max Klingers mit seiner Leidenschaft für die Kunst im Fokus. Dazu betrachteten die Kinder verschiedene Werke Klingers, erfuhren interessante Fakten über Leipzig um 1900 und wurden über seinen Lebenslauf unterrichtet.
Die Klasse 6 beschäftigte sich mit der Entwicklung und den unterschiedlichen Facetten unserer Schulgeschichte, die teilweise von ehemaligen Schülerinnen vermittelt wurden. Dabei zeigten sie u.a. verschiedene Videosequenzen, die anschließend besprochen wurden.
Auf Grund der Corona Pandemie fiel der Klingertag 2020 leider aus. Daher wurde dieses Jahr der Inhalt der Klassenstufe 5 teilweise in den Ablauf der Klasse 6 integriert. Als Zusammenfassung des besonderen Tages fertigten alle Schülerinnen und Schüler ein Leporello an, welches im Klingerhefter aufbewahrt werden soll.
Ich bedanke mich ganz herzlich an dieser Stelle bei allen Kolleginnen und Kollegen, die mich bei der Durchführung des Klingertages unterstützten.
C. Günther
(FL Gesellschaftswissenschaften)
„Jugend trainiert für Olympia“

In den vergangenen Wochen fanden die Stadtmeisterschaften im Floorball Jugend trainiert für Olympia statt. Am 8.11.2021 startete die WK ll (9.-10.Kl.) an der 68. Oberschule, welche die gastgebende Schule für alle Spiele war. Mit 4 Siegen legten sie gut vor und holten sich somit den ersten Platz. Am 11.11.2021 ging es weiter mit der WK lll, welche sich ebenfalls tapfer schlug und den zweiten Platz erkämpfte. Da in der WK l sowie der WK lV jeweils nur zwei bzw. drei Mannschaften antraten, spielten beide Altersklassen am 16.11.2021. Zuerst spielte die WK I gegen die Humboldt-Schule und gewann.

Danach spielten beide Mannschaften der WK IV unserer Schule gegen die 68. Oberschule und gewannen ebenfalls. Für beide Altersklassen gab es nach einer kurzen Pause dann jeweils noch die Rückspiele, welche ebenfalls gewonnen wurden. Somit stand fest, dass beide Teams der WK I und WK IV die ersten Plätze sicher hatten. Das fleißige Training und die gute Teamarbeit haben sich ausgezahlt. Alle Teams sind ins Regionalfinale eingezogen. Der große Traum von einem Landesfinale mit einem Max-Klinger-Team lebt auch dieses Jahr. Noch nie wurde das sächsische Endturnier erreicht, bisher war ein zweiter Platz im Regionalfinale das höchste der Gefühle. Wir drücken die Daumen für die nächste Runde.

von Kayla Jackisch (10a)
„…Aber die Menschen von damals sie leben,
sie leben unter uns, zwischen uns, über uns,
wenn wir wollen…“ von Hans-Dieter Arntz
Anstatt Lehrbuchseiten zu erarbeiten und PowerPoint Präsentationen durchzugehen, ging die Klasse 10a im Rahmen des Geschichtsunterrichts am 09. November 2021 auf die Suche nach Erinnerungen zum Themenbereich Judenverfolgung.
Gemeinsam mit unserer Fachlehrerin Frau Günther besuchten wir einen Stolperstein. Dies sind kleine, im Boden verlegte Gedenktafeln, die an die Schicksale der Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus vertrieben, deportiert oder ermordet wurden, erinnern sollen. Der Stolperstein, welchen wir am heutigen Tag besuchten, wurde für Irma Rosenhein in der Zschocherschen Straße 87 gelegt. Dort besaß ihr Mann, Walter Rosenhein, 1922 einen Schreib- und Papierwarenladen.Ihre einzige Tochter Berta, von allen nur Bertel genannt, war Schülerin an der Max–Klinger-Schule. Daraus resultierend besitzt dieser Stolperstein einen ganz besonderen Stellenwert für uns.
Im Vorfeld dieser Exkursion hatten wir bereits im Fachunterricht eine kleine Gedenkfeier geplant und inhaltlich vorbereitet.
Als unsere Klasse an dem Haus in der Zschocherschen Straße 87 eintraf, fiel uns diese kleine Gedenktafel im Boden zunächst kaum auf. Nur bei genauerem Hinsehen konnte man etwas Glänzendes erkennen.
Als erstes trug eine Schülerin das Gedicht „Auschwitz“ von Hans-Dieter Arntz vor. Im Anschluss stellte eine andere Mitschülerin den Lebenslauf von Irma Rosenhein sowie ihrer Familie vor und ein Mitschüler reinigte gründlich den Stolperstein. Abschließend wurden vor Ort zwei Kerzen aufgestellt und wir legten Rosen nieder, um Irma Rosenheins zu gedenken.
Resümierend können wir feststellen:
Es war eine sehr schöne Idee von Frau Günther, diesen Stolperstein zu besuchen und an ihm der Opfer des Holocausts zu gedenken. Es ist ein ganz anderes Gefühl, etwas Praktisches zu tun und eine solche Gedenktafel zu besuchen, als im Unterricht zu sitzen und Lehrbuchseiten über die damalige Zeit zu lesen. Unserer gesamten Klasse hat diese Exkursion interessante Eindrücke vermittelt und das Ausmaß dieser Katastrophe noch einmal praxisnah aufgezeigt- denn diese Menschen sind alle ein Teil unserer Geschichte und sollten niemals vergessen werden.
Leia H. Wagner & Lara Dietze, Klasse 10