Auszeichnungsveranstaltung und Preisübergabe „Verbraucherschule 2025-2027“ am 23.03.2026

Wir freuen uns sehr: Die Max-Klinger-Schule wurde erstmalig am Montag, dem 23.03.2026, mit dem Preis „Verbrauchschule 2025-2027“ in Berlin von der Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Frau Dr. Stefanie Hubig, ausgezeichnet.

Diese Ehrung würdigt unser besonderes Engagement, Schülerinnen und Schüler mittels unseres umfangreichen GTA-Programms auf den Alltag als informierte und verantwortungsbewusste Verbraucher vorzubereiten.

In den Ganztagsangeboten vermitteln wir praxisnah wichtige Kompetenzen rund um Themen wie nachhaltiger Konsum, Ernährung oder Finanzen. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler zu stärken, damit sie im alltäglichen Leben in der Lage sind, bewusste Entscheidungen treffen zu können.
Aus einer Vielzahl an hervorragenden GTAs reichten wir für den Bereich Finanzbildung das GTA „Schulclub“, für den Aspekt Ernährung das GTA „Gesundes Kochen“ und für das Kriterium Nachhaltigkeit das GTA „Fahrradwerkstatt“ ein.

Ein großer Dank gilt vor allem den Kolleginnen und Kollegen, die diese großartigen Ganztagsangebote ins Leben gerufen und mit viel Engagement umgesetzt haben. Diese Auszeichnung bestätigt unseren Einsatz und motiviert uns, Verbraucherbildung weiterhin aktiv in unseren Schulalltag zu integrieren.

Autorin: C. Günther (Fachleiterin für Gesellschaftswissenschaften)

So haben die neuen Verbraucherschulen 2026 in Berlin gefeiert:
https://www.verbraucherbildung.de/meldung/so-haben-die-neuen-verbraucherschulen-2026-berlin-gefeiert

Unser Skilager 2026

Die 8. Klassen der Max-Klinger-Schule waren in der 2. Januarwoche vom 12.01 – 16.01 zum Skifahren in Südtirol unterwegs. 105 Schüler, 12 Lehrkräfte und zwei Studenten hofften auf bestmögliche Skibedingungen und gute Stimmung: Sie wurden nicht enttäuscht.

Aber der Reihe nach: der schöne Teil des Skifahrens muss sich jedes Jahr aufs Neue erst einmal hart erarbeitet werden…

London was calling…

Vom 14. bis 20. Dezember 2025 unternahmen 40 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 11 und 12 gemeinsam mit den drei begleitenden Lehrern Herr Staab, Frau Lennert und Frau Vogel eine besondere Reise nach London. Nach einer langen Nachtfahrt und der Fährüberfahrt über den Ärmelkanal erreichte die Gruppe am frühen Nachmittag die britische Weltmetropole. Trotz der Müdigkeit war die Begeisterung sofort spürbar, denn…

Gegen das Vergessen- gegen jeden Antisemitismus

„Stolpersteine” sind kleine Gedenksteine, die seit den 1990er Jahren in Europa verlegt werden, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Idee stammt von dem deutschen Künstler Gunter Demnig und die Steine werden direkt im Boden vor den letzten frei gewählten Wohnorten der NS-Opfer verlegt. Auf den etwa zehn mal zehn Zentimeter großen Messingquadern sind die Namen, Geburts- und Todesdaten der Opfer eingraviert.

Der 9. November ist ein besonders bedeutender Gedenktag in der deutschen Geschichte, da er als Schicksalstag bezeichnet wird: Er markiert unter anderem den Jahrestag der Novemberpogrome 1938, die den Beginn der systematischen Verfolgung und Deportation der jüdischen Bevölkerung einläuteten. Ebenso wie viele andere engagierte Mitbürger und Institutionen hat die Max-Klinger-Schule in den Jahren 2014 und 2016 mehrere Stolpersteine setzen lassen, an denen wir auch am vergangenen Sonntag, dem 09.11.2025, wie in den Jahren zuvor der ermordeten Juden gedachten.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a besuchten im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts mit ihrer Klassenlehrerin Frau Günther die Stolpersteine von Elena Matzkewitz und ihrer Familie in der Springerstraße 28 in Gohlis. Sie reinigten diese, präsentierten den Lebenslauf von Elena und ihrer Familie sowie jüdische Gedichte und Lieder, stellten Kerzen auf und legten Blumen nieder. (siehe Fotos)

Elena war Mitte der 1930er Jahre eine Schülerin der Max-Klinger-Schule, nachdem sie im Jahr 1921 mit ihrer Familie nach Leipzig in die Springerstraße 28 gezogen war.

Es war auch in diesem Jahr wieder eine Herzensangelegenheit aller Schülerinnen und Schüler sowie aller Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule, die Tradition dieser Gedenkaktion fortzusetzen.

Text und Foto von C. Günther, FL Gesellschaftswissenschaften